Rettungswagen mit Tele-Notarzt in Vreden

Krankenwagen, Symbolbild

Rettungswagen mit Tele-Notarzt in Vreden

Rund um Vreden kommt jetzt ein Rettungswagen zum Einsatz, bei dem der Notarzt bei Bedarf per Videokonferenz zugeschaltet wird. Der Rettungswagen wurde entsprechend umgebaut.

Wenn die Rettungssanitäter feststellen, dass sich der Zustand eines Patienten verschlechtert, nehmen sie Kontakt mit dem Tele-Notarzt auf. Der sitzt in einer Zentrale in Aachen und wird über Monitor und Mikrophon in den Rettungswagen geschaltet.

Über Kameras sieht der Notarzt, wie es dem Patienten geht. Er hat auch Zugriff auf Untersuchungsdaten zum Beispiel das EKG. Auf Anweisung des Tele-Notarztes dürfen die Sanitäter auch Medikamente geben, die sie ohne Arzt nicht verabreichen dürften.

Nicht immer reicht der Tele-Notarzt

Notarzt Auto Fahrt

Im Fall der Fälle kommen auch Notärzte der umliegenden Kliniken

Wenn schon bei der Alarmierung klar ist, dass ein Notarzt gebraucht wird, wird nicht auf den Tele-Notarzt zurückgegriffen. Dann macht sich ein Notarzt aus den Krankenhäusern in Stadtlohn oder Ahaus auf den Weg nach Vreden.

Zweiter Tele-Notarzt-Rettungswagen

Der Kreis Borken zählt neben dem Raum Aachen zu den ersten Rettungsdienstträgern in NRW, die das Tele-Notarzt-System nutzen. Bisher ist hier erst ein Rettungswagen entsprechend ausgerüstet; in wenigen Wochen soll ein zweiter Wagen am Standort Borken dazu kommen.

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Stand: 15.01.2021, 14:26