Technikmuseum Freudenberg zeigt Ur-Dieselmotor

Historische Fertigungsanlage

Technikmuseum Freudenberg zeigt Ur-Dieselmotor

Von Christian Klein

  • Neuer Schwerpunkt Standmotoren
  • Fahrzeuge bei Oldtimertreffen
  • Eintritt für Kinder kostenlos

Dampfmaschinen, Dieselmotoren, alte Fahrzeuge: Das Technikmuseum Freudenberg startet in die neue Saison. Mit einem neuen Schätzchen: einem Herford-Motor aus dem frühen 20. Jahrhundert.

"Dieser Motor ist die Weiterentwicklung der Dampfmaschine und der erste richtige Dieselmotor. Die Fabrikanten waren damals auf der Suche nach einer wartungsärmeren Alternative zur Dampfmaschine und fanden sie in diesem Motor", erklärt Alexander Fischbach vom Technikmuseum.

Puppe eines Arbeiters hinter riesigem Schwungrad

Industrieanlagen des frühen 20. Jahrhunderts

Der Motor ist schon seit zehn Jahren im Besitz des Museums, bei der Saisoneröffnung am 05.05.2019 soll er erstmals Mal wieder in Betrieb genommen werden. Am Donnerstag (25.04.2019) hat das Museum sein neues Programm vorgestellt.

Fahrzeuge zurück an Besitzer

Allgemein will sich das Technikmuseum in den nächsten Jahren vermehrt auf alte Standmotoren spezialisieren. Dafür sollen die noch vorhanden Fahrzeug-Exponate, etwa ein alter Feuerwehrwagen und alte Motorräder, an in ihre Besitzer zurückgegeben werden. Der Platz soll dann unter anderem durch Querschnittmodelle von Motoren aufgefüllt werden.

Schwarze Dampfmaschine mit roten Radspeichen

Künftiger Schwerpunkt: Standmotoren

"Als Ersatz gehen wir im Fahrzeugbereich viel mehr auf das Wochenend-Event. Davon haben die Besucher dann auch mehr, wenn sie sich an einem Wochenende 70 Oldtimer auf einmal angucken kann", sagt Fischbach. Daher stehen in diesem Jahr zum ersten Mal ein Käfer- und Bullitreffen auf dem Programm und ein Oldtimertreffen Ende Oktober.

Neues gibt’s auch an der Kasse: Ab sofort ist der Eintritt für alle Kinder bis 14 Jahre frei. Sie müssen allerdings von einem Erwachsenen begleitet werden.

Stand: 26.04.2019, 06:00