Studentin aus Rheda-Wiedenbrück klagt erfolgreich gegen nicht bestandene Prüfung

Deutsche Gesetze mit Gerichtshammer

Studentin aus Rheda-Wiedenbrück klagt erfolgreich gegen nicht bestandene Prüfung

  • Studentin kam verspätet aus der Pause
  • Prüfungsamt erklärte Prüfung für nicht bestanden
  • BVG sieht Verhältnismäßigkeit nicht gegeben

Das Bundesverwaltungsgericht hat einer Jura-Studentin Recht gegeben. Die Studentin aus Rheda-Wiedenbrück war pünktlich zu ihrer Prüfung erschienen, aber wegen einer fünfminütigen Verspätung nach einer Pause durch ihre mündliche Prüfung gefallen und hatte dagegen geklagt.

Klage zunächst erfolglos

Das höchste deutsche Verwaltungsgericht hat mit dem Urteil einen Beschluss des Justizprüfungsamtes NRW aufgehoben. Das Bundesverwaltungsgericht stellte zudem klar, das für solche Sanktionen "strenge Anforderungen" mit Blick auf die Verhältnismäßigkeit gelten müssten. Die Studentin hatte zuvor erfolglos vor dem Verwaltungsgericht Minden und dem Oberverwaltungsgericht Münster geklagt.

Stand: 28.02.2019, 18:30