Schlaganfall-Station Borken gerettet

Schlaganfall-Station Borken gerettet

  • Finanzierung jetzt gesichert
  • Neue Ampelschaltung geplant
  • 30.000 Unterschriften für Erhalt

Die Krankenkassen wollten die Schlaganfallstation am Sankt Marien-Hospital in Borken nicht weiter finanzieren, weil die geforderte Transportzeit von maximal 30 Minuten bis zur nächsten Spezialklinik mit dem Rettungswagen bisher nicht eingehalten wurde.

Ampelschaltung soll helfen

Ein orangenes Schild mit der Aufschrift Station G1 Stroke Unit Im Hintergrund ist der Flur eines Krankenhauses zu sehen

Jetzt sollen neue Ampel-Vorrangschaltungen eingerichtet werden, um diese Bedingungen künftig zu erfüllen. Der Kreis Borken sicherte am Mittwoch (06.02.2019) zu, dass bis dahin der Erhalt der Stroke Unit in Borken gesichert ist. Außerdem verzichten die Krankenkassen auf die damit verbundenen Rückzahlungsforderungen in Millionenhöhe.

Wichtige Patientenversorgung

Die Schlaganfall-Spezialstation in Borken ist an sieben Tagen rund um die Uhr mit Fachärtzen besetzt und behandelt jährlich rund 1000 Patienten. In einer Petition hatten sich 30.000 Menschen für das Fortbestehen der Schlaganfallstation stark gemacht.

Stand: 06.02.2019, 20:00