Zahl gestiegen: 3.500 brennende Strohballen in Ibbenbüren

Feuerwehrmann vor brennenden Strohballen

Zahl gestiegen: 3.500 brennende Strohballen in Ibbenbüren

  • 3.500 brennende Strohballen in Ibbenbüren
  • Feuerwehr im Großeinsatz
  • Etwa 100.000 Euro Sachschaden

In Ibbenbüren im Kreis Steinfurt haben seit Freitagnacht etwa 3.500 Strohballen in Flammen gestanden. Wie die Polizei am Sonntag (11.08.2019) mitteilte, entstand dabei bislang ein Schaden von etwa 100.000 Euro.

Die Feuerwehr hatte verhindert, dass sich das Feuer vom Stroh auf einen angrenzenden Wald und umliegende Häuser ausbreitete. Warum die auf freiem Feld gelagerten Ballen brannten, ist noch unklar.

Feuerwehrleute bei Restlöscharbeiten

Auch am Montag liefen noch Restlöscharbeiten

Laut Feuerwehr kann es noch Glutnester geben. "In den Strohballen herrscht eine starke Thermik", sagte ein Feuerwehr-Sprecher. Deshalb müsse das Stroh auseinandergezogen und vollständig gelöscht werden. Auch am Montag waren noch einige Feuerwehrleute damit beschäftigt. In den nächsten Tagen müsse das Stroh weiter beobachtet werden.

Brände auch im Kreis Soest

Am vergangenen Wochenende hatte es bereits auf Feldern bei Erwitte, Soest und Werl gebrannt. Dort standen rund 1.000 Strohballen in Flammen. Die Polizei vermutet Brandstiftung. Die Feuerwehr schließt aus, dass sich das Stroh von selbst entzündet hat.

Die Ballen mussten über Stunden kontrolliert abgebrannt werden. Allein für den Werler Bauern bedeutete das einen finanziellen Schaden von etwa 25.000 Euro.

Verdächtiges Fahrzeug

Laut Polizei gibt es Zeugen. Sie haben kurz vor Ausbruch der Feuer an zwei Brandorten einen orange-gelben Wagen mit eckigem Heck beobachtet.

In den vergangenen Jahren waren im Kreis Soest immer wieder Strohballen angezündet worden. Am Montag (05.08.2019) brannten auch in Dortmund-Wickede 100 Ballen ab.

Stand: 12.08.2019, 14:33

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