Feuer in Stall in Stemwede soll Brandstiftung gewesen sein

Mehrere Feuerwehrleute löschen einen Brand.

Feuer in Stall in Stemwede soll Brandstiftung gewesen sein

Der Brand in einem Schweinestall in Stemwede in der Nacht zum Ostermontag ist wohl vorsätzlich gelegt worden. Bei dem Feuer starb etwa die Hälfte der etwa 450 Schweine.

Wie die Polizei mitteilt, konnte ein Sachverständiger nun feststellen, dass der Feuer absichtlich gelegt worden ist. Der Brand sei von zwei unmittelbar am Stall abgestellten Traktoren ausgegangen.

Spuren am Traktor deuten auf Brandstiftung hin

Die Spuren an den Fahrzeugen deuteten darauf hin, dass diese in der Nacht zum Ostermontag angezündet worden seien, so die Polizei.

Von dort aus schlug das Feuer dann auf einen etwa 500 Quadratmeter großen Schweinstall über. In dem Stall befanden sich 60 Sauen und 400 Ferkel.

Die Hälfte der Tiere stirbt bei dem Brand

Das Feuer an dem Schweinestell im Ortsteil Levern wurde am Ostermontag gegen 00:15 Uhr bei der Feuerwehr gemeldet. Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatten große Teile des Gebäudes schon in Flammen gestanden.

Nach Angaben des Landwirts starben elf Sauen und rund 250 Ferkel. Ein Traktor brannte völlig aus, ein weiterer wurde stark beschädigt. Der Sachschaden liegt im sechstelligen Bereich.

Feuerwehr vermutet früh Brandstiftung

Bereits unmittelbar nach der Löschung des Feuers, vermutete die Feuerwehr Brandstiftung. Das Feuer sei anscheinend in einem Überstand für Traktoren ausgebrochen, sagt Torsten Fischer, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Stemwede, "von da aus hat es sich durch die Lüftungsschächte im Stall ausgebreitet."

Mehr als 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Sie schlugen die Fenster ein und konnten noch einige lebende Schweine retten. Die Brandstelle wurde beschlagnahmt und von Sachverständigen untersucht.

Polizei bittet um Unterstützung

Die Polizei sucht nun nach den Verursachern des Brandes. Sie bittet dafür auch um Mithilfe aus der Bevölkerung. Menschen, die Hinweise zu der Tat geben können, sollen sich an die Polizei Minden-Lübbecke wenden.

Stand: 08.04.2021, 14:19