Stellenabbau bei Aumann in Beelen

Werkhalle in Maschinenbauunternehmen

Stellenabbau bei Aumann in Beelen

Das Beelener Maschinenbau-Unternehmen Aumann AG will rund 200 Stellen streichen. Grund sei die zurückgegangene Nachfrage in der Automobilindustrie, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Von dem Stellenabbau seien die Standorte in Beelen, Espelkamp und Limbach-Oberfrohna in Sachsen etwa im gleichen Verhältnis betroffen. Im Laufe des Geschäftsjahres 2021 werde die Belegschaft damit auf rund 750 Mitarbeiter reduziert. Das Unternehmen will in Beelen und Espelkamp "zeitnah die Verhandlungen mit dem Betriebsrat" aufnehmen.

Der Stellenabbau sei Teil der am Dienstag beschlossenen "Maßnahmen zur Optimierung von Kostenstruktur und Fertigungstiefe sowie zur Anpassung der Kapazitäten an die deutlich zurückgegangene Nachfrage in der Automobilindustrie", heißt es von dem Unternehmen aus dem Kreis Warendorf.

Umsatzrückgang im ersten Halbjahr

Aumann baut Maschinen und Anlagen für Automobilzulieferer und Autohersteller, sowohl in der klassischen Produktion als auch für Elektroantriebe. Schon im August hatte das Unternehmen einen deutlichen Umsatzeinbruch gemeldet, von 133,5 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2019 auf 84,7 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2020. Dabei lag "der Umsatzanteil des Segments E-mobility bei 65 Prozent" mit steigender Tendenz bei den Auftragseingängen.

Stand: 15.12.2020, 17:17