Startup-Manager warnen vor künstlicher Intelligenz

Founders Foundation – Unterstützung für Start Ups Lokalzeit OWL 14.02.2019 01:44 Min. Verfügbar bis 14.02.2020 WDR Von Kolja Selker

Startup-Manager warnen vor künstlicher Intelligenz

  • "Hinterland of Things" für Unternehmer
  • KI und Digitale Transformation im Fokus
  • Bielefelder "Founders Foundation" unterstützt Start-Ups
Startup-Unternehmer treffen sich in Bielefeld

Startup-Unternehmer treffen sich in Bielefeld

In Bielefeld sind am Donnerstag (14.02.2019) etwa 1.200 Start-up-Unternehmer zusammengekommen, bei der Konferenz "Hinterland of Things". Themen sind Digitale Transformation, neue Mobilfunk-Standards und die zunehmende Bedeutung der künstlichen Intelligenz. Auch Vertreter der großen Firmen aus Ostwestfalen-Lippe sind dabei.

Ostwestfalen-Lippe ist "Hinterland of Things"

"Hinterland of Things" haben die Veranstalter die Konferenz genannt: einerseits mit Bezug auf das "Internet der Dinge", eine Bezeichnung für intelligente und smarte Alltagsgegenstände - andererseits als augenzwinkernde Anspielung auf Ostwestfalen-Lippe. Die Region gilt seit Jahren als Hochburg für junge Unternehmensgründer. Die könnten sich in OWL wegen der Nähe zu den zahlreichen dort ansässigen mittelständischen und Großunternehmen besonders gut entwickeln.

Künstliche Intelligenz als Gefahr

Besonders im Fokus steht die künstliche Intelligenz, die sich nach Ansicht der Fachleute rasant entwickeln wird. Die Unternehmen sehen sie als Chance. Gefährlich könne es aber werden, wenn sich Maschinen in nicht allzu langer Zeit ohne menschliches Zutun und Kontrolle eigenständig verbessern könnten.

Werbetafel der Bielefelder Gründerinitiative "Founders Foundation"

"Founders Foundation" leistet Hilfestellung

Hinter der Veranstaltung steht die Bielefelder "Founders Foundation". Sie ist eine gemeinnützige Initiative mit dem Ziel, junge Firmengründer bei der Entwicklung ihrer Geschäftsidee zu begleiten, zu fördern und mit lokalen Unternehmen sowie Forschungsinstituten zusammen zu bringen.

Bisher mehr als 18 Startup-Firmen mitentwickelt

Bisher hat die Initiative nach eigenen Angaben mehr als 200 Jungunternehmer zu Gründern ausgebildet sowie 18 Start-up-Unternehmen mitentwickelt. Deren Umsatz lag im vergangenen Jahr bei insgesamt mehr als zehn Millionen Euro.

Stand: 14.02.2019, 14:03

Kommentare zum Thema

3 Kommentare

  • 3 Sepp 16.02.2019, 09:44 Uhr

    In der Bauchbinde gehlt ein 'g' vor dem GmbH. Wie sehr das gemeinnützig ist, bezweifel ich trotzdem. Finanzämter stufen solche Programme als Wirtschaftsförderung ein. Die wirtschaftlichen Interessen der etablierten Unternehmen ist offensichtlich: Schritt halten im digitalem Wandel.

  • 2 Katja Riefler 15.02.2019, 06:14 Uhr

    Wow, 1200 Gründer und auf dem Foto wie viele Frauen? Fünf?

    Antworten (1)
    • Armin Hagemeier 15.02.2019, 09:52 Uhr

      Hallo Katja, Ich bin Gründer von Hadoco und war selbst auf der Messe Aussteller. Der Artikel macht wirklich den Anschein, dass es 1200 Gründer waren. In Wirklichkeit waren es 1200 Teilnehmer... Das beinhaltet Gründer, Unternehmen, VCs, aber auch Studenten oder wer auch immer Inspiriert werden wollte. Es gibt definitiv noch zu wenige Gründerinnen, da hast du recht. Im Vergleich zu vielen anderen Events, waren dort überdurchschnittlich viele vertreten (80/20). Alleine in unser Team war 2 von 6 Frauen. Komm doch gerne nächstes Jahr auch dazu! Beste Grüße Armin

  • 1 Max Otto 14.02.2019, 17:48 Uhr

    Als Organisator war ich mal für Sicherheit von Daten zuständig; keine Möglichkeit zum Zugriff, keine Gefahr. Den fast unbedeutenden Vorteilen stehen gewaltige Gefahren gegenüber. Internetzugang von "Dingen" ist K.O.-Kriterium, das kaufe ich nicht; selbst wenn man sich mehr Mühe bei Sicherheiteinrichtungen geben würde. Das brauche ich nicht, das will ich nicht. Als Controller habe ich viel Zeit damit verbracht die Sauerei wieder aufzuräumen, die durch Software-Fehler entstanden sind; wenn etwas davon versteht und die Schritte nachverfolgen kann, braucht man trotzdem dazu viel Zeit. Wenn man durch KI nur noch schwer die Schritte nachvollziehen kann wird es eng. Bei Spielen lenkt die KI mein Raumschiff schon mal gegen einen Asteorid; kein Problem, letzten Spielstand neu laden. Bewegt die KI aber ein 1,5 Tonnen PKW durch die Realität bekommt das Game Over aber eine etwas andere Qualität.

    Antworten (1)
    • Jupp 15.02.2019, 07:18 Uhr

      Hallo #Max, Mit billigen IOT-Artikeln und smart TVs &Co. sehe Ich das genauso, da werden einige noch Ihr blau-digitales Wunder erleben. KI lässt sich wohl nicht mehr aufhalten, da überall das Militär (CN, USA, ISR, RU) dahinter steht und drängt und zig Milliarden investiert werden...

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