Sportpsychologen diskutieren in Münster

Zuschauer vor einem Redner am Pult

Sportpsychologen diskutieren in Münster

  • Weltweit größter Sportpsychologen-Kongress
  • Rund 1000 Teilnehmer
  • Themen von Leistungssport bis Integration

Mit einem offiziellen Empfang hat am Montagabend (15.07.2019) in Münster der weltweit größte Kongress von Sportpsychologen begonnen. Bis Freitag diskutieren rund 1.000 Experten aus aller Welt über neue Erkenntnisse und Methoden der Sportpsychologie.

Das Spektrum an Themen ist breit gefächert. So es geht beispielsweise um neue mentale Trainingsmethoden für Leistungssportler: Wie funktionieren die, was bringen die? Wichtige sei, "Sportpsychologen nicht so zu begreifen, dass das Feuerwehrmenschen sind, die bereit sind, eine Mannschaft vor dem Abstieg zu retten, so im letzten Spiel", so Professor Bernd Strauß vom Institut für Sportwissenschaft der Uni Münster.

Breites Themenspektrum

Es geht aber unter anderem aber auch darum, wie man depressive Erkrankungen von Leistungssportlern schneller erkennt und effektiv behandelt. Sportpsychologie sei "eine permanente Aufgabe, in einem Verband, in einem Verein und Unterstützung im ganzen mentalen Bereich", so Professor Strauß.

Außerdem gehen die Sportpsychologen bei der Tagung in Münster auch der Frage nach, warum Menschen zu Doping greifen. Oder aber, welche Möglichkeiten Sport bietet, um Migranten schneller und besser zu integrieren.

Depressionen bei Spitzensportlern 04:12 Min. Verfügbar bis 30.12.2099

Stand: 16.07.2019, 08:03