Spielebranche profitiert von Corona

Ein Junge spielt mit einem Feuerwehrauto

Spielebranche profitiert von Corona

Nicht nur Brettspiele, auch Modellbausätze, Puzzle und Spielzeug-Drohnen sind aktuell besonders gefragt. Für die Bünder Firma Revell ein Glücksfall.

Beim Spielwarenhersteller Revell aus Bünde im Kreis Herford kurbelt die Corona-Krise immer noch das Geschäft an. Im Moment liegen die Verkaufszahlen für 2020 zwölf Prozent über denen aus dem Vorjahr.

Ferngesteuerte Helikopter, Drohnen, 3D-Puzzles und Modellbausätze sind aktuell besonders gefragt. Und das nicht nur bei Kindern. Revell ist für all das Spezialist und macht deswegen zur Zeit ein noch größeres Umsatzplus als der Rest der Branche. Deren Zuwachs liegt bei elf Prozent.

Erleichterung über "Lockdown light" in Deutschland

Auch auf das Weihnachtsgeschäft blickt man in Bünde optimistisch, weil in Deutschland die Geschäfte aufbleiben. Der internationale Markt macht Revell dagegen Sorgen. In Frankreich und Belgien sind die Spielwarengeschäfte geschlossen.

Auch im Online-Handel erwartet Revell zu Weihnachten eine noch größere Nachfrage. Die Geschäftsführung ist auch deswegen erleichtert, dass die Geschäfte in Deutschland wegen Corona nicht zumachen müssen. Der Fachhandel habe sich schon mit Weihnachtsware eingedeckt und wenn er hätte schließen müssen, hätte es online zu Lieferengpässen kommen können, so Revell.

Stand: 26.11.2020, 10:39