Prozess um Millionenbetrug in Münster

Geldscheine werden weitergereicht

Prozess um Millionenbetrug in Münster

Drei Männer sollen den deutschen Staat und die Sozialkassen um sechs Millionen Euro betrogen haben.

Die zwei Geschäftsführer einer Firma aus Lüdinghausen sowie ein Firmenchef aus Rumänien sollen Sozialversicherungsbeiträge und Lohnsteuern in Millionenhöhe hinterzogen haben.

Nach Auffassung der Anklage soll der Rumäne dem Unternehmen in Lüdinghausen Arbeiter vermittelt haben, um Reparaturarbeiten durchzuführen. Die rumänischen Arbeiter sollen hier aber nicht korrekt angemeldet worden sein. Die Löhne hätten sie in bar bekommen, um die Geldflüsse zu vertuschen. Die Angeklagten haben bereits einen Teil des millionenschweren Schadens zurückgezahlt und wollen nach Möglichkeit auch den Rest noch erstatten. Das Landgericht Münster hat zunächst 20 Verhandlungstage angesetzt.

Stand: 09.02.2018, 20:00