Gütersloh: Kreis berät über finanzielle Situation der Werkvertragsarbeiter

Schriftzug "Kreis Gütersloh"

Gütersloh: Kreis berät über finanzielle Situation der Werkvertragsarbeiter

  • Schwierige finanzielle Situation bei Werkvertragsarbeitern
  • Sondersitzung des Kreisausschusses
  • SPD-Kreistagsfraktion hat Fragen an den Landrat

In einer Sondersitzung des Kreisausschusses soll es am Mittwochnachmittag (15.07.2020) um die finanzielle Situation der Werkververtragsarbeiter von Tönnies gehen. Die SPD-Kreistagsfraktion hat dazu dem Landrat Sven-Georg Adenauer einen Fragenkatalog übermittelt.

Bald Kurzarbeitergeld und Hartz IV für Tönnies-Mitarbeiter?

Die SPD erwartet, dass sich die meisten der betroffenen Werkvertragsarbeiter für die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes oder die Beantragung von Hartz IV an das Jobcenter wenden müssen. Dies entspricht auch dem Wunsch der Landesregierung: Die Werkvertragsarbeiter sollen künftig auch von den Arbeitslosenzentren der Region betreut werden.

Zu wenig Personal für Betreuung von Werkvertragsabeitern

Die Hilfe etwa für Tönnies Werkvertragsarbeiter leiste man gerne, sagen Sprecher der Arbeitslosenberatungen. Unklar sei aber, ob dafür die Landesgelder reichen. 1,5 Stellen finanziert das Land für zwei Beratungen im Kreis Gütersloh. In Bielefeld und Paderborn ist die Situation ähnlich. Die Berater dort sollen aber bald neben der Arbeitslosenberatung auch Werkvertragsarbeiter zuhause aufsuchen. Viel Arbeit! Einige fordern da mehr Hilfe.

Stand: 15.07.2020, 10:54