Erste solidarische Landwirtschaft in Bielefeld

Menschen auf dem Acker

Erste solidarische Landwirtschaft in Bielefeld

  • Anbau von Gemüse wie Kohl, Tomaten, Kartoffeln
  • Für 60 Euro monatlich kann jeder mitmachen
  • Interesse an Umweltprojekt offenbar riesig

In Bielefeld gründet sich derzeit die erste "Solidarische Landwirtschaft". Auf einem Bauernhof im Stadtteil Theesen wollen Bürgerinnen und Bürger zusammen mit einem Landwirt schon ab März Gemüse für den Eigenbedarf erzeugen.

Frisches Gemüse für monatlich 60 Euro

Kohl, Kartoffeln, Tomaten, Gurken und sogar Erdbeeren will Landwirt Jobst Brockmeyer zusammen mit Interessierten auf seinem Acker anbauen und ernten. Mitmachen kann jeder, der sich einen von 50 Ernte-Anteilen an der "Solidarischen Landwirtschaft" sichert; pro Monat kostet das 60 Euro.

Kurze Transportwege und keine Plastikverpackungen

Von dem Geld wird dann unter anderem Saatgut gekauft und ein Gärtner bezahlt, der die Gemüsekulturen pflegt. Die Beteiligten könnten sich im Gegenzug regelmäßig ihr eigenes frisches Gemüse abholen; ohne Zwischenhandel, Plastikverpackungen und lange Transportwege.

Großes Interesse an solidarischer Landwirtschaft

Auch eine Überproduktion sei ausgeschlossen, so die Initiatoren, weil ja bekannt sei, wer von den Beteiligten wieviel Gemüse brauche. Die Nachfrage und das Interesse an dem Umweltprojekt seien riesig.

Die Gemüse-Flatrate vom Gemeinschaftsacker Lokalzeit OWL 09.09.2019 03:15 Min. Verfügbar bis 09.09.2020 WDR Von Jörg Brökel

Stand: 21.02.2020, 07:45