Flieger mit über 50 Stunden Verspätung gelandet

Flieger mit über 50 Stunden Verspätung gelandet

  • Small-Planet-Maschine landet über 50 Stunden zu spät
  • Flieger kam aus Rhodos nach Paderborn-Lippstadt
  • Nicht die erste Verspätung dieser Art

Zum zweiten Mal in einer Woche hat ein Flieger der Fluggesellschaft Small Planet mehrere Tage Verspätung. Am frühen Mittwochmorgen (29.08.2018) ist der lange erwartete Flieger aus Rhodos in Paderborn-Lippstadt gelandet. Die Maschine setzte um 04.07 Uhr auf, über 50 Stunden später als erwartet.

Airline entschuldigt sich

Am Sonntag sollte das Flugzeug in Rhodos Richtung Paderborn abheben, doch die Maschine war aufgrund eines Vogelschlags defekt. Auch der Ersatzflieger der Fluggesellschaft war flugunfähig. Die Airline entschuldigte sich für den Vorfall.

Der Flughafen Paderborn-Lippstadt bedauere die Umstände, so die Pressestelle. Verspätungen hätten in diesem Sommer an allen Airports zugenommen. Gründe seien das Wetter, Streiks und eine steigende Flugnachfrage bei gleichzeitigen Kapazitätsengpässen. Auch hätten die Gesellschaften ihre Reserven ausgereizt, um den Bedarf zu decken. Wenn es dann zu Problemen komme, dann gebe es Verspätungen. Die Gesellschaft Small Planet genieße aber nach wie vor das Vertrauen der Reiseveranstalter.

Weitere Fluggäste saßen auf Malta fest

Ebenfalls am frühen Mittwochmorgen (29.08.2018) sind Passagiere in Paderborn gelandet, die auf Malta festsaßen. Sie wollten mit Small Planet zurück nach Hannover fliegen, wurden aber immer vertröstet. Schließlich mussten sie in einem Hotel übernachten. "Kommunikation gab es faktisch nicht", schrieb Noemi Süllau dem WDR, die selbst auf Malta war.

Flughafen hält an der Airline fest

Ein Flieger aus Rhodos wird nach 52 Stunden Verspätung in Paderborn erwartet.

Dies sei aber nicht ungewöhnlich, im Sommer gebe es bei allen Airlines an allen Flughäfen Probleme, so ein Sprecher des Flughafens Paderborn. Small Planet sei außerdem sehr wichtig für den Flughafen, weswegen man weiterhin an der Fluggesellschaft festhalte. Einen Imageverlust befürchte der Flughafen deswegen nicht.

Stand: 30.08.2018, 09:20

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