Singen trotz Corona: Aus Gütersloh kommt Schutzhülle für Chorsänger

singender Chor

Singen trotz Corona: Aus Gütersloh kommt Schutzhülle für Chorsänger

Endlich wieder Chorgesang: Eine Firma aus Gütersloh baut einen sogenannten "Klangschirm", die Sänger vor Aerosolen der anderen schützt.

Die Umhüllung des halben Körpers ist die Idee einer Chorleiterin aus dem niedersächsischen Meerbeck unweit Petershagen im Kreis Minden-Lübbecke: Sie soll Gruppen die Möglichkeit geben, bald wieder mit dem gemeinsamen Singen zu beginnen.

Schutz vor Aerosolen beim Chorgesang

Der Klangschirm umschließt als Schutzhülle den halben Körper der Singenden und lässt dennoch genügend Töne der Mitsänger hinein.

Musikerin Heike Scholl-Braun mit dem schützenden "Klangschirm"

Musikerin Heike Scholl-Braun mit dem schützenden "Klangschirm"

Die Wahrscheinlichkeit, sich über Aerosole zu infizieren ist beim Singen 100 bis 1000 Mal höher als beim Sprechen; besonders mit vielen Menschen im Raum.

Lüften weiterhin unerlässlich

Eine Studie der Bundeswehr-Universität München bestätigt: Der Schirm schützt gut vor direkter Infektion - Chorsänger dürften damit also wieder nahe beieinander singen. Allerdings muss trotzdem intensiv gelüftet werden, um auch eine indirekte Infektion zu verhindern.

Stand: 09.03.2021, 13:33