Gericht kippt Vergabe von Buslinien in Siegen

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Gericht kippt Vergabe von Buslinien in Siegen

  • Verwaltungsgericht hebt Linienvergabe auf
  • Fehlerhaftes Verfahren im Jahr 2017
  • Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd erfüllen Kriterien nicht
  • Geklagt hatte ein Konkurrenz-Unternehmen

Die Vergabe der Buslinien an die Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd (VWS) in Siegen ist 2017 nicht korrekt gelaufen und wird deshalb aufgehoben. Das hat das Verwaltungsgericht Arnsberg am Freitag (26.04.2019) bekannt gegeben. Geklagt hatte ein Konkurrenz-Unternehmen.

Das Gericht hob jetzt die Vergabe auf, weil sowohl die VWS als auch das Konkurrenzunternehmen damals nicht die Vorgaben der Ausschreibung erfüllt hätten. So würden die geforderten Fahrpläne nicht eingehalten und einige Linienverknüpfungen würden nicht erreicht.

Vorläufig bleiben die Linien bei VWS

Vorläufig können die VWS den Busverkehr weiterführen - die Bezirksregierung als Aufsichtsbehörde muss nun aber entscheiden, wie es korrekt weitergehen kann.

Die Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd standen zuletzt wegen vieler ausgefallener Fahrten in Siegen stark in der Kritik. Fahrer klagten außerdem über schlechte Arbeitsbedingungen.

Bezirksregierung prüft VWS-Busausfälle 01:58 Min. Verfügbar bis 15.04.2020

Stand: 26.04.2019, 14:07