Schwimmender Solarpark auf dem Silbersee

Solaranlagenpanels auf einem Dach.

Schwimmender Solarpark auf dem Silbersee

Auf dem Silbersee III zwischen Haltern und Dülmen könnte es bald einen riesigen schwimmenden Solarpark geben. Der Strom soll unter anderem die Quarzwerke versorgen.

Auf dem Silbersee III bei Haltern könnte es bald einen schwimmenden Solarpark geben. Die Quarzwerke, die eine Anlage am Silbersee betreiben, haben den Bau beantragt. Das Großprojekt wäre im Münsterland einmalig: Insgesamt soll auf dem See eine Fläche so groß wie zwei Fußballfelder mit schwimmenden Solarmodulen bedeckt werden.

Sandabbauflächen werden erweitert

Das Bild zeigt einen Solarpark mit vielen Solaranlagen

Erhöhter Energiebedarf

Den Großteil der entstehenden Solarenergie brauchen die Quarzwerke selbst. Die Gewinnung von Quarzsand aus dem Silbersee braucht viel Strom. Dazu will die Quarzwerke-Gruppe die Sandabbauflächen am Silbersee I in Zukunft noch erweitern.

Energie fürs allgemeine Stromnetz

Der Strom aus der geplanten schwimmenden Solaranlage soll aber mehr als nur den Bedarf der Quarzwerke decken: Ein Viertel der erzeugten Energie soll ins allgemeine Stromnetz fließen.

Stand: 28.09.2021, 16:26