Schutzgeldprozess gegen Lüdenscheider startet

Landgericht Hagen von außen, Fassade

Schutzgeldprozess gegen Lüdenscheider startet

Ein mutmaßlicher Schutzgelderpresser aus Lüdenscheid muss sich ab Dienstag vor dem Hagener Landgericht verantworten. Laut Anklage hat der Mann in 13 Fällen Menschen bedroht und beraubt.

Von einigen soll er jahrelang Schutzgeld verlangt haben. Ein Schmuckhändler wurde offenbar sein Hauptopfer. Ihm habe er Schläge angedroht und eine Schusswaffe gezeigt, berichtet die Staatsanwaltschaft.

Monatlich Geld kassiert

Er soll das Opfer auch zu einem Vertrag über so genannte Sicherheitsleistungen gezwungen haben. Dafür kassierte er jahrelang monatlich gut 1.700 Euro. Einen weiteren Mann soll er gewürgt und mit einem Schwert bedroht haben. Seine Beute insgesamt: 90.000 Euro.

Stand: 22.09.2020, 06:52