Paderborner Lehrer: Vertrag wegen rechter Gesinnung nicht verlängert

Schüler melden sich während des Unterrichts

Paderborner Lehrer: Vertrag wegen rechter Gesinnung nicht verlängert

  • Äußerungen bei Kollegen
  • Lehrer jetzt im AfD-Vorstand
  • Keine Äußerungen gegenüber Schülern

Ein Gymnasium in Paderborn hat den Vertrag mit einem Politiklehrer wegen dessen rechter politischen Einstellung nicht verlängert. Nach WDR-Informationen vom Donnerstag (27.02.2020) soll er sich gegenüber dem Kollegium entsprechend geäußert haben.

Äußerungen im Kollegium

Zunächst hatte die Schule den Mann als CDU-Anhänger verortet. So hatte er zum Beispiel dafür gesorgt, dass ein bekannter Bundespolitiker der CDU die Schule besuchte. Doch dann fielen gegenüber anderen Lehrern Äußerungen, die ins rechte Spektrum führten.

Lehrer jetzt im AfD-Vorstand

Die Schule ließ den Vertretungsvertrag zum Halbjahr auslaufen. Wenige Tage darauf wurde der Lehrer in den AfD-Vorstand in Paderborn gewählt. Laut Schulleitung soll der Mann seine Gesinnung im Unterricht nicht geäußert haben. Er arbeitete insgesamt rund eineinhalb Jahre an der Paderborner Schule.

Stand: 28.02.2020, 06:32