Digitalisierung an münsterländischen Schulen: Vier Tablets für zehn Schüler

Symbolbild: Zwei Schüler arbeiten einer Dresdner Grundschule an einem Laptop

Digitalisierung an münsterländischen Schulen: Vier Tablets für zehn Schüler

Wie viele Computer stehen Schülerinnen und Schülern im Münsterland derzeit zur Verfügung? Welche sind das? Laptops? Tablets? Konventionelle Rechner? Der WDR hat die Kommunen im Münsterland befragt.

Die Schulen in Olfen und in Beelen sind am besten mit Laptops ausgestattet. Damit sind sie Spitzenreiter in ganz Nordrhein-Westfalen. Zu diesem Ergebnis kommt eine WDR-Umfrage bei den Städten und Gemeinden im Land. An der Umfrage hatten sich fast 80 Prozent aller Schulträger des Landes beteiligt.

Flächendeckende Versorgung ist Mangelware

Zentrales Ergebnis der Umfrage: Es gibt keine flächendeckende Versorgung der Schülerinnen und Schüler mit digitalen Geräten.

Die gute Nachricht: Ein Stadt-Land-Gefälle bei der Ausstattung mit Tablets, Laptops oder PCs gibt es nicht. Die weniger gute Nachricht: Nur wenige Schulen in der Region sind einigermaßen auf dem Stand der Technik.

Zehn Schüler, vier Tablets

Das wird besonders am Beispiel Tablets deutlich: In Ascheberg etwa teilen sich zehn Schüler vier Tablets. Und das ist der Bestwert im Münsterland.

Immer mehr Schulen setzen auf diese handlichen Flach-PCs, noch aber sind klassische Desktop-Rechner am weitesten verbreitet. Am besten stehen Lüdinghausen und Raesfeld da: Hier gibt es einen PC für fünf Schülerinnen und Schüler.

Schnelles Internet

Wenn es um schnelles Internet geht, stehen die Schulen im Münsterland im landesweiten Vergleich allerdings gut da. Das geht ebenfalls aus der WDR-Umfrage hervor. 70 Prozent der Schulen hier sind ans Glasfasernetz angeschlossen. Landesweit sind es im Schnitt nur 30 Prozent. NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart macht dafür vor allem die Eigeninitiative der Kommunen im Münsterland verantwortlich.

Digitale Ausstattung an Schulen: Münsterland mit positiven Beispielen Lokalzeit Münsterland 11.08.2020 02:35 Min. Verfügbar bis 11.08.2021 WDR Von Andreas Lorek

Stand: 12.08.2020, 09:49