Schüsse aus Wohnung: SEK-Einsatz in Iserlohn

Die Hände eines Polizisten halten eine Schreckschusspistole

Schüsse aus Wohnung: SEK-Einsatz in Iserlohn

  • Spezialeinsatzkräfte rücken nach Iserlohn aus
  • Schüsse aus einer Wohnung auf die Straße
  • 22-jähriger Iserlohner vorläufig festgenommen

Schüsse aus einer Wohnung haben in der Nacht auf Montag (14.01.2019) in Iserlohn die Nachbarschaft aufgeschreckt und für einen SEK-Einsatz gesorgt. Eine Zeugin hatte beobachtet, wie Schüsse auf eine Straße abgegeben wurden und die Polizei alarmiert.

Polizei holt Unterstützung aus Dortmund

Die Beamten sperrten die gesamte Umgebung ab und riefen Spezialeinsatzkräfte aus Dortmund zur Unterstützung, die in die Wohnung eindrangen. Dort überwältigten sie nach Polizeiangaben einen 22-jährigen Mann und eine 27-jährige Frau.

Der 22-jährige Iserlohner wurde vorläufig festgenommen: Er soll die Schüsse mit einer Schreckschusspistole abgegeben haben. Warum er geschossen hat und auf wen, ist noch unklar.

Schreckschusspistole und Drogen gefunden

Von außen hätten die Polizeibeamten die Schreckschusswaffe nicht von einer echten unterscheiden können, erklärte Marcel Dilling von der Polizei im Märkischen Kreis.

Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten die Pistole samt Munition sowie Marihuana. Wie die Polizei mitteilt, kommt auf den Iserlohner ein Strafverfahren zu, weil er gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz verstoßen haben soll.

Zwar muss man für den Kauf solcher Waffen keinen Waffenschein vorlegen, sondern nur mindestens 18 Jahre alt sein. Aber das Mitführen solcher Waffen ist nur mit kleinem Waffenschein erlaubt. Aus Spaß mit diesen Waffen zu schießen, ist verboten.

Stand: 14.01.2019, 19:35