Uniklinik Münster muss Schmerzensgeld zahlen

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Uniklinik Münster muss Schmerzensgeld zahlen

Die Uniklinik muss einer ehemaligen Patientin aus Nottuln Schmerzensgeld zahlen. Das hat das Landgericht Münster am Mittwoch (28.11.2018) entschieden.

Die Frau ist seit einer Behandlung im Klinikum in 2014 querschnittsgelähmt. Das Gericht stellte einen groben Behandlungsfehler fest. Eine notwendige MRT-Untersuchung sei zu spät durchgeführt worden. Eine Querschnittslähmung hätte dadurch möglicherweise verhindert werden können. Gegen Hygienestandards sei nicht verstoßen worden.

Die 50-jährige Klägerin erklärte vor Gericht, nach dem Vorfall auch an einer Depression zu leiden. Das Uniklinikum Münster wird auch für Folgeschäden haften müssen. Die Höhe der Zahlungen soll nun ein Gutachter klären.

Stand: 28.11.2018, 16:18