Germanwings-Absturz: Schmerzensgeld-Prozess beginnt

Gedenkstätte zum Germanwings-Absturz in den französischen Alpen

Germanwings-Absturz: Schmerzensgeld-Prozess beginnt

  • Schmerzensgeld-Prozess gegen Lufthansa
  • 150 Menschen starben bei Absturz
  • Schüler und Lehrer aus Haltern unter Opfern

Rund fünf Jahre nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine in den französischen Alpen beginnt am Essener Landgericht am 6. Mai 2020 der erste Schmerzensgeld-Prozess gegen die Lufthansa.

Der Pilot soll die Maschine am 24. März 2015 absichtlich gegen einen Berg in den französischen Alpen gesteuert haben. Alle 150 Menschen an Bord starben, darunter 16 Schüler und zwei Lehrerinnen aus Haltern.

Angehörige haben geklagt

Verhandelt werden die Klagen von Angehörigen der Todesopfer. Ihre Klage richtet sich gegen die Lufthansa AG sowie gegen eine Flugschule in den USA. Dort soll der offenbar an Depressionen leidende Copilot der Maschine ausgebildet worden sein.

Die Kläger werfen der Flugschule und der Lufthansa Versäumnisse vor und fordern höhere Schmerzensgeldzahlungen als von der Lufthansa bereits geleistet. Laut Gericht könnte die medizinische Überwachungspflicht auch eine staatliche Aufgabe gewesen sein. In diesem Fall wären Flugschule und Lufthansa die falschen Adressaten der Klage.

Gedenken zum Germanwings-Absturz

WDR 5 Westblick - aktuell 24.03.2020 05:37 Min. Verfügbar bis 24.03.2021 WDR 5 Von Martin Herzog

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Fünf Jahre nach dem Germanwings-Absturz: Unser Leben ohne Dich Menschen hautnah 19.03.2020 44:04 Min. UT Verfügbar bis 19.03.2021 WDR Von Justine Rosenkranz

Stand: 27.04.2020, 18:41