25 Jahre Schlaganfall-Hilfe Gütersloh

Schlaganfall - Symbolbild

25 Jahre Schlaganfall-Hilfe Gütersloh

  • 60 Millionen Euro in 25 Jahren
  • Kampf gegen dritthäufigste Todesursache in Deutschland
  • Ansprechpartner für Betroffene und Wissenschaftler

Die Stiftung versteht sich als erster Ansprechpartner auf dem Gebiet des Schlaganfalls für Betroffene und ihre Angehörigen, aber auch für die Fachwelt. Sie betreut ein deutschlandweites Netz von Selbsthilfegruppen und Medizinern, um Diagnostik, Aufklärung, Behandlung und Betreuung zu verbessern. Dafür wurden bis heute 60 Millionen Euro ausgegeben. So hat die Stiftung zum Beispiel den Aufbau von bundesweit mehr als 300 sogenannter Stroke-Units unterstützt, das sind spezialisierte Schlaganfall-Stationen, die möglichst flächendeckend etabliert werden sollen. Außerdem wurde der Einsatz von Schlaganfall-Lotsen gefördert, die Betroffene durch die erste Zeit nach dem Auftreten der Krankheit begleiten. Eine durchgehende Versorgungskette ist das Ziel.

Einen Schlaganfall erleiden in jedem Jahr etwa 270.000 Menschen in Deutschland, mehr als Drittel dieser Patienten sterben daran. Es ist die dritthäufigte Todesursache hierzulande. Mehr als 60 Prozent der Patienten sind laut Stiftung noch ein Jahr später auf Therapie, Hilfsmittel und Pflege angewiesen. 15 Prozent müssen sogar dauerhaft stationär gepflegt werden.

Für Präsidentin Liz Mohn ein besonderes Anliegen

Gegründet wurde die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe von Liz Mohn, die bis heute Stiftungs-Präsidentin ist. Im Jubiläumsjahr zieht sie eine positive Bilanz: "Ich glaube, dass ich etwas sehr Wertvolles hier aufgebaut habe für andere Menschen, und das ist auch für mich ein Lebensinhalt und Lebenssinn gewesen, für andere da zu sein."

Stand: 16.04.2018, 16:27