Bewährungsstrafe für Schuss mit Schieß-Kugelschreiber

Symbolbild: Schießkugelschreiber auf einem Polizeifoto von 2000

Bewährungsstrafe für Schuss mit Schieß-Kugelschreiber

  • Angeklagter schoss in Gaststätte mit Schieß-Kuli
  • Das Opfer musste vier mal operiert werden
  • Urteil: Zwei Jahre auf Bewährung

Das Amtsgericht Paderborn hat am Montag (09.12.2019) einen Mann aus Bad Wünnenberg zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt, der einem anderen mit einem Schießkugelschreiber in den Hals geschossen haben soll.

Opfer musste vier Mal operiert werden

Außerdem muss er 10.000 Euro an den Geschädigten zahlen, der durch den Schuss lebensgefährlich verletzt worden war. Er musste vier Mal operiert werden. Nach dem Schuss alarmierte der Täter selbst den Notarzt.

Waffe wie im James-Bond-Film

Mitte März soll der 64-Jährige in einer Gaststätte in Bad Wünnenberg auf einen anderen Gast geschossen haben. Die Waffe soll er selbst gebaut haben, daher geht es auch um einen Verstoß gegen das Waffengesetz.

Schießkugelschreiber nennt man Feuerwaffen mit einem Schuss. Sie sind verboten, weil sie wie ein Kugelschreiber aussehen.

Stand: 09.12.2019, 15:20