SC Paderborn: Anforderungen für Bundesliga

SC Paderborn: Anforderungen für Bundesliga

  • Stadionausbau frühestens 2020
  • Verein investiert in Spieler und Nachwuchsleistungszentrum
  • Schuldenabbau geplant

Die 5.500 Sitzplätze reichen für die erste Liga langfristig nicht aus. Das hat SC Paderborn Geschäftsführer Martin Hornberger am Dienstagabend in der Lokalzeit OWL im WDR Fernsehen erklärt. "Wir haben die Auflage, dass wir der Deutschen Fußballliga bis Mitte Juni vorlegen müssen, bis wann wir die Sitzplatzkapazität erweitern", so Hornberger. Pläne gebe es schon aus dem Aufstiegsjahr 2014. Jetzt solle auf jeden Fall der VIP-Bereich ausgebaut werden, der große Ausbau soll entweder 2020 oder 2021 stattfinden.

Nicht unbegrenzt Dauerkarten

Martin Hornberger, Geschäftsführer des SC Paderborn

Martin Hornberger, Geschäftsführer des SC Paderborn

Die Zahl der Dauerkarten, die an die Fans abgegeben werden, ist gedeckelt. Nur so seien genug Karten für den freien Verkauf da: "Bei den Eintrittskarten haben wir einen Dialog mit den Fans und haben bisher auch immer Einigkeit erzielt", so Hornberger. Die neuen Preise sollen bis Ende Juni bekanntgegeben werden.

25 bis 30 Millionen Euro aus Fernsehrechten

Gut 25 bis 30 Millionen Euro erhält der Sportverein für die Übertragungsrechte im Fernsehen. Zur Zeit hat der SC Paderborn noch rund sieben Millionen Euro Schulden. Für die erste Liga gebe es bisher nur eine grobe Planung, so Hornberger. Sicherlich werde der Verein aber in Personal investieren, zum Beispiel für das Nachwuchsleistungszentrum.

Sportliche Verstärkung

Noch im Mai will der Verein auch bereits Namen bekanntgeben von Spielern, die neu verpflichtet werden. Trainer bleibt Steffen Baumgart, erklärt Martin Hornberger. Bei Sportdirektor Markus Krösche sei das jedoch unklar. "Es wird sehr viel diskutiert, ob er geht. Es sind im Moment noch keine Anzeichen; wenn es denn so sein soll, wird ein Verein auf uns zukommen. Bisher ist das noch nicht passiert", so Hornberger.

Stand: 22.05.2019, 12:00