Maria 2.0: Mit Satire für Gleichberechtigung

Eine Zeitung mit großer Überschrift

Maria 2.0: Mit Satire für Gleichberechtigung

  • Katholische Frauen beweisen Humor
  • "Das Wunder von Fulda" in den Briefkästen
  • Satirezeitung für mehr Mitspracherecht

Mit einer satirischen Zeitung mischen jetzt die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands und die Bewegung Maria 2.0 die Deutsche Bischofskonferenz auf, die am Montag (23.09.2019) in Fulda begonnen hat. Das teilten die Herausgeberinnen in Münster mit.

"Das Wunder von Fulda"

Unter dem Titel "Das Wunder von Fulda" bejubeln sie eine angeblich "sensationelle Erneuerung der Katholischen Kirche" und den vermeintlichen Beschluss zur Gleichstellung von Frauen.

52.000 der insgesamt 70.000 Exemplare werden jetzt allein den Westfälischen Nachrichten beigelegt. Weitere Zeitungen werden in Fulda verteilt.

Maria 2.0 und die Bischofskonferenz Lokalzeit Münsterland 23.09.2019 02:37 Min. Verfügbar bis 23.09.2020 WDR Von Ekkehard Wolff

Provokante Überschriften

Darin zu sehen sind zum Beispiel schicke Messgewänder für Frauen am Altar oder die Schlagzeile: "Bischöfe befürworten Frauenquote von 70%" - all das ist natürlich ausgedacht und soll die Bischöfe zu einem Einlenken im Streit um mehr Mitspracherecht von Frauen in der katholischen Kirche bewegen.

Gleichberechtigung im Fokus

Die Bewegung Maria 2.0 stammt aus Münster und wünscht sich unter anderem einen Zugang für Frauen zu allen Weiheämtern in der katholischen Kirche. Im Mai 2019 hatten die Frauen deshalb zu einem bundesweiten Kirchenstreik aufgerufen.

Stand: 23.09.2019, 18:42