Rußrindenkrankheit auch in OWL

Revierförster Stefan Befeld (Wald und Holz NRW) an einem befallenen Ahorn

Rußrindenkrankheit auch in OWL

  • Rußrindenkrankheit befällt Ahorne
  • Auffällige schwarze Sporen an Rinde
  • Bewirkt Atemnot und Fieber bei Menschen

In Ostwestfalen-Lippe breitet sich die sogenannte Rußrindenkrankheit aus. Darauf weist der Landesbetrieb Wald und Holz hin. Im Sintfeld bei Bad Wünnenberg und Büren sind erste Bäume betroffen.

Baumpilz: Gefährliche Rußrindenkrankheit Lokalzeit OWL 27.05.2019 Verfügbar bis 27.05.2020 WDR Von Christine Etrich

Pilzkrankheit breitet sich in NRW aus

Die Krankheit wird durch einen Pilz hervorgerufen. Er befällt Ahorne, kann aber auch Menschen krank machen. Man erkennt die Rußrindenkrankheit an den auffälligen schwarzen Sporen, die sich flächenartig auf der Rinde befinden.

Kontakt mit Sporen vermeiden

Die Bäume können durch die Krankheit innerhalb eines Jahres absterben. Der Landesbetrieb Wald und Holz empfiehlt, befallene Ahorne sofort zu fällen und zu vergraben – allerdings ohne die gefährlichen Sporen zu berühren. Denn sie können beim Menschen die Lunge schädigen und wochenlang Fieber, Atemnot und Schüttelfrost hervorrufen.

Ahornkrankheit melden

Laut dem Julius-Kühn-Institut, dem Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, sollten erkrankte Bäume unbedingt dem kommunalen Pflanzenschutzdienst gemeldet werden, selbst wenn es sich zunächst nur um einen Verdacht handelt. Sind Forstbäume betroffen, muss umgehend das zuständige Forstamt beziehungsweise die zuständige Stadt- oder Gemeindeverwaltung informiert werden.

Stand: 27.05.2019, 09:36