Große Römer-Ausstellung in NRW: "Roms fließende Grenzen"

Gemälde, auf dem ein Limeswachturm bei Nacht zu sehen ist. Er wird zu beiden Seiten eines Walles von römischen Soldaten kontrolliert.

Große Römer-Ausstellung in NRW: "Roms fließende Grenzen"

Sechs NRW-Museen erwecken ab September die hiesige Geschichte der Römer in einer großen Archäologischen Ausstellung zum Leben. Mit dabei ist das Lippische Landesmuseum in Detmold.

Das Landesmuseum in Detmold blickt aus germanischer Sicht auf die Geschichte. Hier heißt die Ausstellung "Detmold – Grenzüberschreitung am Limes", denn der römische Grenzwall war nicht nur Abgrenzung des Imperiums gegen die Germanen, sondern auch Ausgangpunkt für deren grenzüberschreitende Kontakte zu den Römern.

Zaun aus hölzernen Palisaden

Zeitweilig bestand der Limes aus Holzpalisaden

"Lippe ist eng mit dem Thema der Landesausstellung verbunden", so der Landesverband Lippe. Die zeigt das Museum anhand von spannenden Geschichten, die den germanischen Alltag mit den Römern lebendig machen soll.

Sechs NRW-Museum erinnern an Römer

Es gibt noch vier andere Ausstellungsstandorte: Insgesamt machen sechs Museen in Detmold, Xanten, Bonn, Haltern am See und Köln "mit spektakulären Neufunden, Modellen und Aktionen den Alltag in der Provinz Niedergermanien und den angrenzenden Gebieten aus fünf Perspektiven lebendig", kündigt das Heimatministerium NRW an. Geplant ist die Ausstellung von September 2021 bis Oktober 2022.

500 Jahre Römer im heutigen NRW

Eine Karte zeigt das Imperium Romanum  unter Kaiser Augustus

Das Imperium Romanum unter Kaiser Augustus

Überall in Nordrhein-Westfalen sind die vielen Spuren sichtbar, die das Römische Imperium hinterlassen hat. "Bis heute fasziniert die römische Geschichte im einwohnergrößten Bundesland der Bundesrepublik Deutschland Jung und Alt. Ob durch Städte, Straßen oder Bauten – knapp 500 Jahre haben die Römer Nordrhein-Westfalen geprägt".

Stand: 01.03.2021, 10:38