Rinderherpes grassiert im Kreis Borken

Mehrere schwarz-weiße Milchkühe stecken den Kopf aus ihren Stallboxen und fressen Heu.

Rinderherpes grassiert im Kreis Borken

Hunderte Tiere sind im Kreis Borken wegen des Rinderherpes-Virus in den vergangenen Wochen bereits getötet worden. Jetzt wurde der Erreger in drei weiteren großen Mastbetrieben nachgewiesen.

Stichproben haben den Erreger BHV1 jetzt in drei großen Mastbetrieben mit teilweise mehreren Standorten nachgewiesen, teilte die Kreisverwaltung Borken am Dienstag (19.03.2019) mit.

Zahl der betroffenen Tiere unklar

Die infizierten Tiere wurden bei Stichproben-Kontrollen "in der näheren Umgebung" gefunden. Weil die Tiere keine Krankheitssymptome aufweisen, müssen sie nicht sofort getötet werden. Noch ist nicht klar, wie viele Tiere insgesamt betroffen sind.

Virus grassiert seit Wochen

Das Virus grassiert seit Mitte Februar im Kreis Borken. In vier Betrieben mussten deshalb 430 Rinder vorzeitig geschlachtet werden. Einer der Höfe ist bereits wieder freigegeben. Das Rinderherpes-Virus ist für Tiere hoch ansteckend, für Menschen aber ungefährlich.

Stand: 22.03.2019, 19:59