Richter-Pendel in Münster bald wieder zu sehen

Ein Foucault'sches Pendel in einer Kirche

Richter-Pendel in Münster bald wieder zu sehen

In Münster ist die Restaurierung der Dominikanerkirche abgeschlossen. Damit kann auch das berühmte Richter-Pendel bald wieder besichtigt werden.

Das Foucault'sche Pendel hängt zwar schon wieder von der Kuppel herab, die Schaulustigen müssen sich aber noch gedulden. Erst Ende November soll das barocke Gebäude wieder öffnen, bis dahin stehen noch Feinarbeiten an.

Fußbodenheizung und Aufzug

Der verschnörkelte und mit Gold verzierte Altar der Dominikanerkirche in Münster

Der Altar aus dem Jahr 1699

Die Restaurierung der Dominikanerkirche in der Innenstadt hat rund 3,7 Millionen Euro gekostet, teilte die Stadt Münster am Mittwoch mit. Besonders die Akustik in der frühbarocken Basilika an der Salzstraße sei deutlich verbessert, der kunsthistorisch bedeutende Altar aus dem Jahr 1699 sorgfältig restauriert worden. Zudem hat der 2017 entweihte Kirchenraum nun auch eine Fußbodenheizung, ebenso einen Aufzug. Er kann damit auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden.

Arbeiten dauerten länger als geplant

Die Restaurierung der Dominikanerkirche hatte im Januar 2020 begonnen und sollte eigentlich in diesem Sommer abgeschlossen sein. Aber den Restauratoren ging es nicht anders als vielen anderen Bauherren: Baumaterial ließ auf sich warten und Engpässe gab es auch bei den Handwerkern.

Installation als Besuchermagnet

Gerhard Richters Installation ("Zwei graue Doppelspiegel für ein Pendel") ist seit 2018 in der Dominikanerkirche und hat sich seitdem zu einem Besuchermagneten entwickelt.

Stand: 27.10.2021, 14:47

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