Menschenraub in Altena: Kürzere Haft

Landgericht Hagen von außen, Fassade

Menschenraub in Altena: Kürzere Haft

Das Strafmaß im Prozess um einen erpresserischen Menschenraub in Altena ist leicht nach unten korrigiert worden.

Der Angeklagte muss jetzt für neun Jahre und sieben Monate ins Gefängnis. Das hat das Landgericht Hagen am Dienstagabend im Revisionsprozess entschieden.

Angeklagter geständig

Im Revisionsverfahren hatte der heute 46-jährige Iserlohner die Tat erstmals gestanden. Bisher hatte er geschwiegen.

Wegen des nachträglichen Geständnisses wurde die Haftzeit nun um drei Monate reduziert. Ursprünglich hatte das Landgericht Hagen den Mann zu zehn Jahren Haft verurteilt.

Der Iserlohner hatte im Dezember 2016 mit einem Komplizen einen Unternehmer aus Altena überfallen. Die beiden hatten angedroht, ihm einen Finger abzuschneiden und ihn umzubringen, wenn er nicht 150.000 Euro Bargeld und regelmäßig Schutzgeld bezahle.

Stand: 16.09.2020, 06:37