Rettungsdienst für Brilon und Olsberg zusammengelegt

Notarztwagen mit Blaulicht im Einsatz

Rettungsdienst für Brilon und Olsberg zusammengelegt

Der Kreistag des Hochsauerlandkreises hat am Freitagnachmittag in Meschede beschlossen, wie der Rettungsdienst künftig organisiert werden soll. Die Mehrheit der Politiker stimmte somit für die umstrittene Zusammenlegung der Notarztstandorte von Brilon und Olsberg.

In beiden Städten hatte es viele Proteste gegeben. Die Sorge: Wenn Notärzte nicht mehr aus den jeweiligen Städten ausrücken, sondern von einem zentralen Standort zwischen Brilon und Olsberg, könnte darunter die medizinische Versorgung leiden. Unter anderem hatten Bürger per Online-Petition Stimmen für den Erhalt zweier Notarztstandorte gesammelt.

Krankenkassen und Bezirksregierung für eine Zusammenlegung

Gegen den Willen der Bezirksregierung und der Krankenkassen könne der Kreistag allerdings nicht entscheiden, hieß es. Eine weitere Vertagung sei auch nicht möglich. Sie hätte negative Folgen bei der Entscheidung für anderer Städte gehabt. Sie hätten dann noch länger auf grünes Licht für den Neubau ihrer Rettungswachen warten müssen.

Stand: 10.09.2021, 17:28