Resolution gegen Castor-Transporte nach Ahaus

Straßenschild  Jülich Ahaus

Resolution gegen Castor-Transporte nach Ahaus

  • Gemeinde Reken verabschiedet Resolution
  • Sorge um Menschen im Münsterland
  • Kommunen wollen Ahaus unterstützen

Im Kreis Borken wächst die Ablehnung der geplanten Atommüll-Transporte nach Ahaus. Im Hauptausschuss der Gemeinde Reken haben die Politiker am Dienstagabend (19.03.2019) einstimmig eine Resolution gegen Castor-Transporte aus Jülich und Garching verabschiedet.

Atommüll in Ahaus: Vom Zwischen- zum "Endloslager"?

WDR 5 Morgenecho - Interview 09.03.2019 04:39 Min. Verfügbar bis 07.03.2020 WDR 5

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Solche Resolutionen gab es auch schon in Gescher, Heek, Legden, Stadtlohn  und Vreden. Rechtliche Folgen haben sie nicht, aber sie sollen die Stadt Ahaus unterstützen. Denn die klagt vor Gericht gegen die drohenden Castor-Transporte.

Bayern brauche ein eigenes Lager

Castor-Behälter stehen im Forschungszentrum (FZ) Jülich

Noch ist unklar, wo der Atommüll in Zukunft gelagert werden soll

Die Politiker sorgen sich um die Sicherheit der Menschen im Münsterland: Hochangereicherter Atommüll aus München-Garching könne in Ahaus nicht sicher genug gelagert werden. Stattdessen solle der Freistaat Bayern ein eigenes Lager suchen. Und auch die Castor-Behälter aus dem Forschungszentrum Jülich sollten bleiben, wo sie sind.

Wird Zwischenlager Ahaus zum Endlager? Lokalzeit Münsterland 24.01.2019 02:25 Min. Verfügbar bis 24.01.2020 WDR Von Stephan Hackenbroch

Stand: 20.03.2019, 11:20