Schweres Busunglück auf A44: Staatsanwaltschaft ermittelt

Ein umgekippter Reisebus mit kaputter Frontscheibe

Schweres Busunglück auf A44: Staatsanwaltschaft ermittelt

  • Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung
  • 52-jähriger Busfahrer hatte Kontrolle über Fahrzeug verloren
  • Reisegruppe aus Hameln verunglückt

In der Nacht auf Sonntag (07.07.2019) war ein Reisebus zwischen den Anschlußstellen Lichtenau (Kreis Paderborn) und Marsberg (Hochsauerlandkreis) von der Autobahn 44 abgekommen und umgekippt. Zehn Menschen wurden dabei schwer verletzt.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Busfahrer

Nach ersten Ermittlungen hatte der Fahrer der Reisegruppe aus Hameln offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Warum, das will jetzt die Staatsanwaltschaft in Paderborn klären. Das sei nach einem Unfall dieser Dimension Routine, heißt es von den ermittelnden Behörden.

Auf dem Weg nach Italien

Die Reisegruppe aus Hameln war auf dem Weg nach Italien, als der Bus in der Nacht zum Sonntag in der Anschlußstelle Lichtenau auf die Seite kippte. Für die Bergungsarbeiten wurde die A44 mehrere Stunden gesperrt. Nach Angaben des Reisebus-Unternehmens war der Bus erst zwei Tage zuvor beim TÜV gewesen. Auch der Busfahrer galt als sehr zuverlässig.

Stand: 08.07.2019, 19:17