Südwestfalen: Unternehmen reagieren auf Coronavirus

Hella reagiert auf Corona-Virus 00:51 Min. Verfügbar bis 28.01.2021

Südwestfalen: Unternehmen reagieren auf Coronavirus

  • Krisenstab bei Autozulieferer Hella
  • Hoppecke Batterie schließt Werk bis Februar
  • Bisher keine Erkrankten

Unternehmen aus Südwestfalen mit Werken in China verfolgen mit Sorge die Ausbreitung des Coronavirus. Der Autozulieferer Hella aus Lippstadt und der Batteriehersteller Hoppecke aus Brilon haben erste Maßnahmen getroffen.

Hella: Keine Reisen nach Wuhan

Der Automobilzulieferer Hella hat mehr als 10 Werke in China mit insgesamt 5000 Mitarbeitern. Darunter auch Deutsche. Die Werke sind derzeit wegen des chinesischen Neujahrsfestes geschlossen, fast alle Mitarbeiter haben Urlaub.

Das Unternehmen hat einen Krisenstab eingerichtet, der die Lage in China täglich neu bewertet. Außerdem bittet das Unternehmen seine Mitarbeiter, nicht nach Wuhan zu reisen. Das Unternehmen überlegt, die Betriebsferien zu verlängern.

Hoppecke mit Werk in Wuhan

Der Batteriehersteller Hoppecke hat drei Werke in China, darunter eines in Wuhan mit 215 Mitarbeitern. Dort grassiert das Coronavirus besonders stark. Auch diesess Werk ist zurzeit geschlossen. Um eine Ausbreitung der Infektionskrankheit zu verhindern, bleibt das Werk in Wuhan bis Mitte Februar zu.

Unternehmen chattet mit Mitarbeitern

Das Unternehmen sei mit seinen Mitarbeitern in ständigem Kontakt. Alle Mitarbeiter seien wohlauf, niemand bislang vom Virus betroffen. Die deutsche Botschaft steht außerdem in direktem Kontakt zum Unternehmen in Wuhan. Dort können sich deutsche Mitarbeiter für eine mögliche Evakuierung registrieren lassen.

Stand: 28.01.2020, 17:45