Rapsanbau in Südwestfalen nicht mehr lukrativ

Traktoren versprühen Pflanzenschutzmittel auf einem Rapsfeld

Rapsanbau in Südwestfalen nicht mehr lukrativ

In Südwestfalen wird es künftig deutlich weniger Rapsfelder geben. Die Ackerbauern wollen den Anbau der Ölpflanze reduzieren, weil er sich nicht mehr lohnt.

Damit ziehen die Bauern die Konsequenzen aus der Erntebilanz Ende August. Deutschlandweit war die Rapsernte um fast die Hälfte geringer ausgefallen. Das liege daran, dass inzwischen viele Insektizide verboten seien, die die Raps-Schädlinge bislang in Schach gehalten haben, heißt es beim Bauernverband.

Die Folge: Felder sind massiv von Schädlingen befallen. Weniger Raps hat auch Folgen für die Imker. Ihre Bienenvölker benötigen die Ölpflanze als wichtiges Nektar- und Pollenangebot.

In Südwestfalen betrug die Raps-Anbaufläche in diesem Jahr 10.000 Hektar.

Weniger Rapsanbau in Südwestfalen

00:29 Min. Verfügbar bis 06.09.2020

Stand: 06.09.2019, 09:52