Schnelle Radautobahnen für das Münsterland

Schnelle Radautobahnen für das Münsterland

  • Megatrend E-Bikes legt weiter zu
  • Neue Radschnellverbindungen im Westmünsterland geplant
  • E-Bikes als Diensträder besonders beliebt

Immer mehr Arbeitgeber in der Region bieten ihren Mitarbeitern ein geleastes Dienstrad an. Das Angebot wird besonders von jungen Menschen angenommen.

E-Bike als Dienstrad

Grafik mit in rot gekennzeichneten Strecken

Mehr Radverbindungen im Münsterland

85 Prozent der neuen Diensträder im Münsterland sind E-Bikes. Steuerlich gegenüber Dienstwagen begünstigt, entwickelt sich das E-Bike gerade bei Jüngeren zum beliebten Pendler-Verkehrsmittel. Das Durchschnittsalter der neuen E-Bike-Nutzer liegt bei 40 Jahren.

Neue Radschnellwege

Ein Fahrradfahrer auf einem Weg

Radautobahn von Coesfeld nach Rheine.

Dazu passend wächst das Netz der schnellen Radverbindungen im Münsterland. Zum Teil auf ehemaligen Bahntrassen gbit es bereits jetzt gute Verbindungen von Coesfeld nach Rheine, Heek und Ochtrup und demnächst auch nach Metelen im Kreis Steinfurt. Die eher touristischen Routen sollen für Pendler weiter ausgebaut werden, um den Verkehrsanteil der Radler münsterlandweit auf 30 Prozent zu steigern.  

Zwischen Velen und Isselburg wird der Radschnellweg RS2 geplant. Die Stadt Münster will ihre Verkehrsprobleme künftig mit zehn sogenannten Velo-Routen für Rad- und E-Bikefahrer besser in den Griff bekommen. Doch die gibt es bisher nur auf dem Papier.   

Stand: 09.04.2019, 20:00