Neue Idee im Kampf gegen gefährliche Raupen

Ein Mensch mit Schutzanzug behandelt einen befallenen Baum mit einem langen Staubsauger

Neue Idee im Kampf gegen gefährliche Raupen

Eine Firma in Telgte testet ein Gerät, das die Bekämpfung der Nester schneller und günstiger machen soll – der Eichenprozessionsspinner ist für viele Städte nämlich zum Kostenfaktor geworden.

Die kleinen Raupen sind lästig, ihre Beseitigung umständlich und teuer. Die Firma Hygi in Telgte probiert gerade eine neue Methode aus.

Bekämpfung vom Boden aus

Ein Gerät zum Schädlingsbekämpfung

Der Prototyp saugt die Raupen vom Baum

28 Auszubildende entwickelten einen Prototyp, um den Eichenprozessionsspinner vom Boden aus zu bekämpfen – mit nur einer Person und ohne Hubsteiger. Der macht die Beseitigung der Nester nämlich teuer und langwierig. Man muss immer wieder umsetzen und für den Betrieb braucht man mindestens zwei Personen.

Einsätze sollen effizienter werden

Die Mitarbeiter von Hygi wollen erreichen, dass das Entfernen der Nester effizienter wird. Damit wäre es auch kostengünstiger – für Kommunen und Privatleute. Am Dienstag (16.7.20019) haben die Auszubildenden ihr Gerät zum ersten Mal getestet – an vier befallenen Eichen neben dem Firmengelände. Im Moment sieht der Prototyp noch sehr provisorisch aus. Jetzt wollen sie Fehler ausbügeln und dann daraus ein marktreifes Produkt machen.

Stand: 16.07.2019, 20:00