Wohnhausexplosion in Altena: Angeklagter gesteht

Wohnhausexplosion in Altena: Angeklagter gesteht

Im Prozess um die Wohnhausexplosion in Altena hat einer der Angeklagten ein Geständnis abgelegt. Im Juli 2018 war bei der Explosion ein Mann getötet worden.

Der Angeklagte räumte ein, dass es tatsächlich eine Brandstiftung gab. Allerdings habe er dabei nur "Schmiere gestanden". Sein bei der Explosion getöteter Kollege sei der Haupttäter gewesen.

Auftrag zur Brandstiftung

Die beiden sollen im Auftrag eines weiteren Mannes gehandelt haben, der ebenfalls vor Gericht steht. Er ist Miteigentümer des Hauses.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem zweiten Angeklagten vor, er habe das Haus abbrennen wollen, um sich die Abrisskosten für das asbestbelastete Haus zu sparen. Das weist der allerdings zurück.

Stand: 10.01.2019, 15:36