Prozessauftakt zu Totschlag in Heek

Ein See in dem sich Bäume spiegeln

Prozessauftakt zu Totschlag in Heek

  • Mann soll Ehefrau getötet haben
  • Leiche im Teich versenkt
  • Anwältin kündigt Geständnis an

Weil er seine Ehefrau im August vergangenen Jahres in Heek erstochen haben soll, muss sich seit Dienstag (19.03.2019) ein Mann vor dem Landgericht Münster verantworten.

Der 32-Jährige lebte getrennt von seiner 23-jährigen Frau und den drei Kindern in Mettmann. Bei seinen Besuchen in Heek sei er wiederholt handgreiflich geworden. Diesmal, so die Staatsanwaltschaft, wollte sich die Ehefrau mit einem Messer vor seinen Schlägen schützen.

Geständnis angekündigt

Das Messer habe er ihr abgenommen und damit dann 17-mal zugestochen. Die Leiche habe er - mit Steinen beschwert - in einen See geworfen. Zum Prozessauftakt schwieg der Angeklagte zu den Vorwürfen, seine Anwältin kündigte für den weiteren Verlauf allerdings ein Geständnis an.

Monatelang hatten Bevölkerung und Polizei in Heek vergeblich nach der 23-jährigen gesucht, erst im Dezember wurde ihre Leiche gefunden. Die drei Kinder der Getöteten sind zwischen wenigen Monaten und sieben Jahren alt.

Stand: 19.03.2019, 20:00