Prozess um Drogenhandel übers Darknet

Polizeifahrzeug steht vor dem Eingang des Landgerichts Münster

Prozess um Drogenhandel übers Darknet

  • Neun Angeklagte vor Landgericht Münster
  • Bande fast sechs Jahre aktiv
  • 1,5 Millionen Euro eingenommen

Unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen hat am Montag (16.09.2019) vor dem Landgericht Münster ein großer Drogenprozess begonnen. Angeklagt sind neun Männer, die von Mitte 2013 bis zum vergangenen Februar im "Darknet" mit Rauschgift gehandelt haben sollen.

Handel mit Amphetaminen, Kokain und Ecstasy

Die Staatsanwaltschaft spricht von einer Bande, die arbeitsteilig vorgegangen sein soll. Einige Angeklagte sollen das Rauschgift aus den Niederlanden ins Münsterland gebracht haben. Andere verpackten die Amphetamine, das Kokain und die Ecstasy-Tabletten in eigens dafür angemieteten Wohnungen in Ahaus, Gronau und Münster.

Einnahmen in Millionenhöhe

Per Post sollen dann die Drogensendungen aus dem Münsterland in die ganze Welt verschickt worden sein. Offenbar ein lukratives Geschäft: Die vier Hauptangeklagten sollen insgesamt über 1,5 Millionen Euro dabei eingenommen haben, so die Staatsanwaltschaft.

Stand: 16.09.2019, 14:17