Schmerzensgeldklage gegen Uniklinik Münster

Blick auf die Bettentürme der Universitätsklinik, Uniklinik (UKM)

Schmerzensgeldklage gegen Uniklinik Münster

Eine ehemalige Patientin der Uniklinik Münster hat auf 200.000 Euro Schmerzensgeld geklagt. Nach einer Rückenmarkspunktion ist die Frau teilweise gelähmt.

Die 50-jährige ehemalige Patientin aus Nottuln beklagte am Mittwoch (12.09.2018) vor dem Landgericht Münster, es habe eine unhygienisch durchgeführte Untersuchung an ihrem Rückenmark gegeben. Die dadurch entstandene schwere Entzündung sei dann zu spät behandelt worden. Ein medizinischer Gutachter bestätigte vor Gericht, dass die Entzündung zu spät erkannt wurde und es so zu der Lähmung gekommen sei.

Das Uniklinikum Münster wollte sich zu dem laufenden Verfahren nicht äußern. Eine Entscheidung soll es Ende Oktober geben.

Stand: 12.09.2018, 16:29