Klimaschutz-Protestbrief aus Ascheberg

Klimaschutz-Protestbrief aus Ascheberg

  • Bürgermeister will Hilfe aus Berlin
  • Klimanotstand soll bewältigt werden
  • Kritik an fehlender Unterstützung

Die Gemeinde Ascheberg will mehr für den Klimaschutz tun und fühlt sich aber dabei von der Politik in Berlin im Stich gelassen. Deshalb hat CDU-Bürgermeister Bert Risthaus jetzt einen ungewöhnlichen Protestbrief verfasst. (Der tatsächlich so nicht abgeschickt, aber als Botschaft verstanden werden soll. - Ergänzung vom 06.06.2019)

Klimanotstand bewältigen

Rotes Backsteingebäude mit Glasvorbau und dem Schild "'Rathaus" davor

Im Rathaus hofft man endlich auf Hilfe aus Berlin

Geschrieben ist er mit einem Augenzwinkern - der Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Verkehrsminister Andreas Scheuer und den Youtuber Rezo. Darin zählt der Bürgermeister auf, was Ascheberg schon alles für den Klimaschutz tut. Und er fordert "Angie, Andie und Rezo" auf, der Gemeinde zu helfen. Denn Ascheberg möchte nicht nur wie die Stadt Münster den Klimanotstand ausrufen, sondern den Notstand auch bewältigen.

Bitte an Youtuber Rezo

Kritisiert werden in dem Protestbrief zum Beispiel die Vorgaben aus Berlin, die die Gemeinde daran hindern, Windkrafträder zu bauen. Auch der schleppende Ausbau der Bahnstrecke Lünen-Münster führt Bürgermeister Risthaus an.

Youtuber Rezo

Youtuber Rezo soll der Gemeinde mit einem Video unterstützen

Youtuber Rezo wird in dem Schreiben gebeten, die Gemeinde Ascheberg doch mal mit einem coolen Video zu unterstützen. Denn dank Glasfaser seien Youtube-Videos mittlerweile "an jeder Milchkanne" zu sehen - auch in Ascheberg.

Stand: 04.06.2019, 09:56