Mobile Beratung für Prostituierte startet

Schaufenster rot illuminiert, darauf ein Kussmund und ein leuchtendes "Bar"-Schild.

Mobile Beratung für Prostituierte startet

Auch in den vier Münsterlandkreisen gibt es seit Freitag (08.06.2018) ein mobiles Beratungsangebot für Prostituierte. Das Team steuert mit einem Minibus unter anderem Bars und Bordelle an.

Träger der mobilen Beratungsstelle ist die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen. Eine der vier Beraterinnen ist Sabine Reeh. Sie verspricht den Frauen, sie auf Wunsch auch möglichst unbeobachtet von den Blicken oder Ohren anderer zu beraten. Dazu hat der Minibus zum Beispiel abgedunkelte Scheiben. Die Themen reichen von der Krankenversicherung bis hin zum Wunsch, aus der Prostitution auszusteigen.

Ort und Zeit der Beratung werden auf die Bedürfnisse der Klientinnen abgestimmt. Geleitet wird die Beratungsstelle von Pfarrerin Birgit Reiche.

Stand: 08.06.2018, 17:53

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