300 Anwärter starten an der Polizeischule in Schloß Holte-Stukenbrock

Studienbeginn für rund 300 Kommissaranwärter der Polizei

300 Anwärter starten an der Polizeischule in Schloß Holte-Stukenbrock

  • Erste Trainings der Anwärter für den gehobenen Dienst
  • Praxisteil an der Polizeischule in Schloß Holte-Stukenbrock
  • Ein Drittel der Studierenden sind Frauen

Mehr als 300 zukünftige Kommissarinnen und Kommissare haben am Montag (20.01.2020) an der Polizeischule in Schloß Holte-Stukenbrock (Kreis Gütersloh) ihren ersten Tag in Uniform verbracht. Sie gehören zu 2.500 Studierenden, die das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW (LAFP) im vergangenen Jahr eingestellt hat.

Training von Verkehrskontrollen

Der Bachelorstudiengang für den gehobenen Polizeivollzugsdienst dauert in NRW drei Jahre. "Nach einer längeren Zeit mit Theorieunterricht werden sie jetzt hier die Chance haben, von erfahrenen Polizeibeamten trainiert zu werden", sagt der Ausbilder der Polizeischule in Schloß Holte-Stukenbrock, Alexander Fenske.

Nach vier Monaten Theorie an ihrer Hochschule in Köln sollen die Studierenden nun die Verbindung zur Praxis kennenlernen. Dafür machen die Anwärterinnen und Anwärter zahlreichen Praktika in allen 47 Kreispolizeibehörden in NRW. "Sie trainieren hier zunächst einfache Einsätze wie zum Beispiel Verkehrskontrollen oder auch Einsätze mit Ordnungsstörungen", so Fenske.

Viele Frauen wollen in den Polizeidienst

Im vergangenen Jahr haben so viele junge Menschen in NRW mit dem Polizeistudium begonnen wie noch nie. "Wir wählen jährlich aus circa 11.000 Bewerbungen die Besten aus. Das waren im letzten Jahr 2.500", sagt der Direktor des Landesamts, Michael Frücht.

Ein Drittel der Studierenden sind im neuen Jahrgang Frauen.

Stand: 20.01.2020, 17:27