Grenzüberschreitendes Polizeiteam wird gestärkt

Zwei Polizisten aus Deutschland und den Niederlanden blicken in den Kofferaum eines Autos

Grenzüberschreitendes Polizeiteam wird gestärkt

  • Finanzierung wird neu geregelt
  • Kreispolizei Borken mit dabei
  • Bislang 8.000 Straftaten aufgedeckt

Seit mehr als zehn Jahren fahren deutsche und niederländische Polizisten in der Grenzregion gemeinsam Streife - diese Kooperation soll nun langfristig gesichert werden.

"Ahauser Abkommen" unterzeichnet

Dazu haben Deutsche und Niederländer am Donnerstag (28.03.2019) das "Ahauser Abkommen" unterzeichnet. Diese Vereinbarung soll die Zukunft des grenzüberschreitenden Polizeiteams (GPT) sichern.

Die wichtigste Änderung betrifft die Finanzierung. Bislang unterstützte die Europäische Union das Projekt mit insgesamt 1,3 Millionen Euro. Ab April finanzieren die fünf Polizeibehörden alleine das GPT: auf nordrhein-westfälischer Seite ist dies die Kreispolizei Borken.

Bald gemeinsames Informationszentrum?

20 Polizisten gehen vom Dienstsitz Bad Bentheim aus auf Streifenfahrt auf beiden Seiten der Grenze - bis ins südliche Münsterland. Jeder Wagen ist mit einem Niederländer und einem Deutschen besetzt.

Zwei Dutzend Polizisten und Behördenvertreter stehen zusammen und blicken in die Kamera

Das deutsch-niederländische Polizeiteam

Mehr als 8000 Straftaten konnte die Polizei nach eigenen Angaben aufgedecken. Unter anderem stellten die Beamten Drogen im Wert von mehr als acht Millionen Euro sicher. Möglicherweise wird die Zusammenarbeit sogar noch verstärkt, geplant ist jetzt sogar ein gemeinsames Informationszentrum.

Stand: 28.03.2019, 11:30

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