Plüschmaus allein im ICE unterwegs - erst in Bielefeld entdeckt

Bundespolizistinnen mit der in Gewahrsam genommen "Zugmaus"

Plüschmaus allein im ICE unterwegs - erst in Bielefeld entdeckt

  • Bundespolizistinnen nehmen Plüschtier in Gewahrsam
  • Maus "reiste" über 600 Kilometer weit
  • Aktion von Grundschülern

Bereits Anfang November sei den Beamtinnen kurz vor der Einfahrt eines ICE in den Hauptbahnhof Bielefeld die herrenlos und stumm dasitzende graue Stofftiermaus mit roter Umhängetasche aufgefallen, hieß es in einer Pressemitteilung vom Sonntag (17.11.2019)

Maus reagiert nicht auf Ansprache

"Da das plüschige Mausgetier auf klare polizeiliche Ansprache nicht reagierte und zudem offensichtlich keine Fahrkarte hatte, entschlossen sich die Bundespolizistinnen, dieses Plüschwesen in polizeiliches Gewahrsam zu nehmen und zur Wache des Bundespolizeireviers zu verbringen", so die Bundespolizei weiter.

Umhängetasche durchsucht

Bei der Durchsuchung der Umhängetasche der Maus stellte sich später heraus: Sie stammte aus dem 630 Kilometer entfernten Binzen in Baden-Württemberg, wo sie von einer Grundschulklasse in einen Zug gesetzt worden war. Die Viertklässler hatten im Unterricht das Buch "Die Zugmaus" gelesen - und das Plüschtier samt einem Erklär-Brief auf die Reise geschickt, um darüber mit möglichst vielen Menschen in Kontakt zu kommen.

Die Viertklässler wurden über die Polizeimaßnahmen informiert und die Plüschmaus wurde nach Absprache mit dem Bahnpersonal in einen Zug in Richtung Köln gesetzt, um ihre Reise begleitet fortzusetzen.

Stand: 17.11.2019, 16:42

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