Plogging in Bielefeld: Aus Plastikmüll wird Kunst

Zwei Jogger klatschen sich ab, nachdem sie Müll gesammelt haben

Plogging in Bielefeld: Aus Plastikmüll wird Kunst

  • Bielefelder säubern ihre Stadt
  • Trend aus Schweden
  • Sechs Treffpunkte in Bielefeld

Der 29. Februar ist in Bielefeld für die Tonne; symbolisch. Denn Stadtmarketing, Umweltbetrieb und das Künstlerkollektiv Ostblock Kulturhaus Bielefeld rufen am Schalttag zum Müllsammeln für den künstlerischen Zweck auf.  

Das Ganze nennt sich dann Plogging. Der Trend kommt ursprünglich aus Schweden. "Plogging" bedeutet so viel wie "pflücken".

Müllsammeln für den künstlerischen Zweck

Beim Bielefelder Plogging ist laut den Initiatoren alles erlaubt: Joggen, Walken, Spazierengehen. Einzige Regel: Teilnehmer sollten sich mit Müllsäcken und Handschuhen ausrüsten.

Was die Bielefelder an Plastikmüll zusammensuchen, wird anschließend von Künstlern sortiert, gesäubert und zu Granulat geschreddert. Eingeschmolzen, soll aus dem Bielefelder Müll dann per 3D-Druck Kunst entstehen, wie zum Beispiel eine Sparrenburg-Plastik.

Sechs Treffpunkte in Bielefeld

Interessierte treffen sich am 29. Februar um 11 Uhr an einem von insgesamt sechs Treffpunkten in der Stadt: Promenade an der Sparrenburg, Café im Nordpark, Festplatz Radrennbahn, Bürgerwache am Siegfriedplatz, Capella Hospitalis am Klinikum Mitte und Parkplatz am Johannisberg.

"Plogging": Sportlich gegen den Müll in der Stadt Lokalzeit Südwestfalen 10.12.2019 03:34 Min. Verfügbar bis 10.12.2020 WDR Von Stefan Fuckert

Stand: 20.02.2020, 15:21