"Wanderausstellung" gegen den Weiterbau der A46

Zwei Frauen hängen ein Plakat im Wald auf

"Wanderausstellung" gegen den Weiterbau der A46

Mit einer besonderen Ausstellung machen Autobahngegner auf eine drohende Umweltzerstörung aufmerksam. Sie haben im Mendener Stadtwald 26 große Plakate aufgehängt.

Die etwa 60 x 85 Zentimeter großen Plakate zeigen Portraits von Bürgerinnen und Bürgern aus der Region. Jedes trägt einen kurzen, persönlichen Spruch. Beispielsweise "Unser Wald, mein Atem". Sie hängen an einer Wegkreuzung, die von Radfahrern, Laufsportlern und Reitern besonders häufig genutzt wird. In der kommenden Woche sollen die Portraits dann "wandern" und an einer anderen beliebten Stelle in der Waldemei aufgehängt werden. Die Waldemei ist das am meisten besuchte Waldgebiet Mendens und steht teilweise unter Naturschutz.

Waldemei ist ein beliebtes Naherholungsgebiet

Zwei Plakate hängen mitten in der Natur auf

Die Plakate werden von Bürgern aufgehängt.

Ein Autobahnbau zwischen Menden und Arnsberg würde das wichtige Naherholungsgebiet zerstören. Straßen.NRW untersucht gerade mögliche Trassenverläufe für ein rund 20 Kilometer langes Teilstück zwischen dem Autobahnende in Menden in Richtung Arnsberg. Denkbar ist ein Verlauf durch das Ruhrtal oder weiter südlich durch Hüsten.

Teilnahme an Onlinepetition noch möglich

Die Autobahngegner wollen keinen Neubau, sondern einen Ausbau der bereits vorhandenen Straßen und Bundesstraßen. Eine Onlinepetition hat bisher 75 Prozent der erforderlichen 5.000 Unterschriften erzielt. Sie läuft noch zwei Monate lang.

Stand: 04.06.2021, 14:22